Heute erhielten wir einen Einblick in die Gambenmusik, die vor ungefähr 400 Jahren entstand und vorwiegend melancholische Klänge hervorbrachte. Uns wurden eine Sopran-, eine Alt- und eine Bassgambe vorgestellt. Die Liebestragödie „Romeo und Julia“, erstmalig gedruckt 1597, wurde uns mit musikalischer und melancholischer Untermalung vor Augen geführt, wobei durch den Klang der Gamben die Handlung gefühlsmäßig besser verständlich wurde. Romeo Montague und Julia Capulet lebten ihre Liebesträume. Die Glut der Liebe wurde beeinträchtigt durch das Missverhältnis der beiden Elternhäuser zueinander. Die Glut, von Schauergeschichten beeinträchtigt, erlosch, zumal damit auch keine positive Übertragung auf die Umwelt verbunden sein konnte. Nur durch das freiwillige Hinscheiden beider Kinder war die Versöhnung der Familien möglich. Die Musik ließ uns die inhaltliche Wiedergabe der Tragödie in einem lebensbejahenden Licht erscheinen. Die Töne, zwar von Melancholie getragen, wirkten beruhigend und gelassen auf die anwesenden Mitglieder und Gäste. Das Spiel der Saiten, vorgetragen von einem Trio, regte uns zum Nachdenken und weiterhin zu einem guten Miteinander an, so wie es in unserer Volkssolidarität üblich ist. Das musikalische Trio wurde mit Sonnenrosen verabschiedet, welche auch ein Symbol für zukunftsweisende Versöhnung und Optimismus sind. H. Sommer

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