Wie schütze ich mich davor, Opfer einer Straftat zu werden?
Diese Frage beantwortete Herr Schirrmeister, der Ansprechpartner aus Strausberg in der Polizeiinspektion Märkisch-Oderland für Prävention.
 
Jeder von uns kann Opfer einer Straftat werden.
Diese Veranstaltung sollte dazu beitragen, Gefahren zu erkennen, um dann richtig handeln zu können. An den Anfang der Ausführungen stellte Herr Schirrmeister einige Fakten aus der                                                                                                                                                                                                                                    Kriminalstatistik des Landes Brandenburg, aus dem Landkreis Märkisch -Oderland und aus Neuenhagen.
Das Land Brandenburg mit 7.015 Straftaten je 100.000 Einwohner liegt unter dem Bundesdurchschnitt.                                                                                                                                                                                                                       Im Jahr 2017 wurden 6.037 Fälle von Betrug angezeigt. Das ist ein Anteil von 12,1 Prozent der Gesamtkriminalität. Im Jahr davor waren es noch 5.734 Fälle. Diese Zahlen spiegeln alle Arten des Betrugs wieder.
Insbesondere der sogenannte Enkeltrick oder Wohnungseinbrüche und andere Erscheinungsformen der Kriminalität in der Nähe des eigenen Wohnortes beunruhigen uns ältere Menschen in besonderem Maße und beeinträchtigen das Sicherheitsgefühl nachhaltig.
Die meisten Einbrüche ( 18.121) in Einfamilienhäuser und Wohnungen ereigneten sich in Märkisch-Oderland. Trotz vieler Warnungen gab es Einzelbeispiele, wo zumeist betagte Bürger ihre Ersparnisse an Betrüger verloren.                                                                                                                                                                                                                                Ein gutes Beispiel stellt Neuenhagen dar mit seinem seit mehreren Jahren laufenden Programm „Sichere Adresse Neuenhagen“, welches im Jahr 2017 den Präventionspreis des Landes Brandenburg erhalten hatte. Die Einbruchzahlen in Neuenhagen haben sich im Projektzeitraum von drei Jahren mehr als  halbiert.                                                                    
21,7 Prozent aller ermittelten Tatverdächtigen gehörten der Altersgruppe der unter
21-Jährigen an.
Die Zahlen sprachen eine deutliche Sprache. Die Liste der Betrugsmaschen ist jedoch lang und täglich kommen neue hinzu. Auch angebliche Polizeibeamte wurden zur Vertrauensbildung am Telefon aktiv, die wissen wollten, wo die angerufenen Bürger ihre Ersparnisse aufbewahren.
Anfangs zeigten sich einige Zuhörer über die genannten Betrügereien und Straftaten  empört und äußerten ihr Unverständnis über das Reinfallen auf Trickbetrügereien. Doch Herr Schirrmeister meinte, dass es nicht passend wäre, über die Opfer zu lächeln, denn jeder könnte doch schnell auf einen Trick reinfallen. So gab er uns  Handlungsempfehlungen anhand von Beispielen, um situationsangepasst regieren zu können. Darum sollten wir Seniorinnen und Senioren in Zukunft
Alternativen zur Vermeidung der Opferwerdung kennen
vorhandene Ängste in Gewaltsituationen durch Verhaltensempfehlungen abbauen
Gefahrensituationen erkennen
ein stärkeres Sicherheitsgefühl erlangen und ein „gesundes Misstrauen“ entwickeln
Von Anfang bis zum Schluss war zu merken, dass alle Teilnehmer sehr aufmerksam und interessiert den Ausführungen zuhörten.
Es war sehr aufschlussreich, aus dem Munde eines Kriminalbeamten zu  den Straftaten der Kriminellen konkrete Angaben zu hören.
Wir waren äußerst dankbar für all die vielen Hinweise von Herrn Schirrmeister für unser zukünftiges Verhalten in entsprechenden Situationen.


Text : M. Mäusling

Die Fahrt begann pünktlich in Neuenhagen. Das Wetter war schön, und wir hatten viel gute Laune mitgebracht.
Das Rosengut Langerwisch, im Süden von Berlin und Potsdam gelegen, ist ein Paradies für Gartenfreunde.
Nach der Ankunft, ging es auch gleich los mit einer fachkundigen Führung, die in die großen Gewächshäuser führte. Wir konnten Pflanzen in jedem Wachstumsstadium betrachten. Es war eine Blumenpracht, die dann im Freilandareal noch weiter ging. Viele Stauden, Rosen, Balkon- und Gartenpflanzen, machten den Besuch zum Erlebnis. Alle von uns gestellten Fragen wurden Fachgerecht beantwortet.  

Dann ging die Fahrt weiter zur „Springbach-Mühle“ in Bad Belzig. Dort erwartete uns ein Mittagessen in einem historischen Fachwerkhaus, mit davorliegenden Mühlenteichen.
Danach erkundeten wir bei einem Spaziergang den angrenzenden Streichelzoo. Nach Musik, gebackener Waffeln mit Eis und Früchten traten wir unsere Heimreise an.

Der Busfahrer brachte uns am Abend gesund nach Neuenhagen zurück.

Es war ein sehr schöner Tag, den wir sehr genossen haben.

R. Meine

 

Marco Kuschel begrüßte uns musikalisch sehr herzlich unter dem Motto „Remmi und Demmi“.

Er singt mit Begeisterung und bringt diese Stimmung in das Publikum. Er freut sich mit uns über ein lustiges Seniorenleben und präsentiert sich uns mit bezaubernden Akkordeonklängen und witzigen Redewendungen.

Es berührte uns angenehm, auch einmal ein Lied über Leipzig zu hören, da sonst üblicherweise Loblieder über Berlin den Vorrang haben.

Die Feststellung „Der Mensch macht gern Geräusche“ ist nicht von der Hand zu weisen. Fast nichts, außer unsere Gedanken, geht für uns geräuschlos.

Marco Kuschel jedoch zauberte mit seinem Akkordeon und seiner Stimme für uns singende und klingende Töne hervor, die wir von teilweise liebsamen und unliebsamen Geräuschen zu unterscheiden wissen und besonders schätzen.

Seine heitere Stimmung war gleichzeitig appetitanregend, denn wir lieben die gute Küche, den Verzehr von gegrillter Bratwurst und Bulette sowie die dazu gereichten schmackhaften Salate.

Alles war ansprechend vorbereitet und es gilt der Dank denen, die dazu beitrugen.

 

 

H. Sommer

 

 

Frau Walburga Raeder und Herr Bert Mario Temme stellten sich heute und wieder erneut mit einem musikalisch-literarischen Programm vor.

Die Schauspielerin und Chansoninterpretin sowie der Sänger und Pianist kamen mit Freude zu uns. In dieser Veranstaltung drehte sich alles vorwiegend um die Liebe. Mit künstlerischem Können wurde sie zu einem wichtigen Bestandteil unseres Lebens erhoben.

Die Künstlerin Walburga Raeder rezitierte Gedichte von Joachim Ringelnatz. Seine Strophen, oftmals etwas ironisch und kritisch, sind für uns aussagekräftig. Johann Wolfgang von Goethe, Heinrich Heine und Friedrich Rückert wurden mit ihren romantischen Seiten eingeblendet. Walburga Raeder zeigte uns in ihrem Vortrag wie die Liebe, das Frühlingserwachen und der ständige Wandel in der Natur eng zusammengehören.

Durch die Literatur gewandert, durften auch die Namen Wilhelm Busch und Kurt Tucholsky nicht fehlen. Mit Ernsthaftigkeit und auch mit Humor brachten sie ihre Gefühle den Lesern näher. Bert Mario Temme und Walburga Raeder ergänzten sich sehr gut im musikalischen Vortrag. Operetten- und Schlagermelodien sorgten für heitere Stimmung. Die Kompositionen Walter Kollos und Karl Millöckers sind uns wie viele andere nicht unbekannt. Das umfangreiche Repertoire wurde mit überzeugendem Engagement nahegebracht. Die kräftigen und heiteren Töne von Bert Mario Temme trafen auf gute Resonanz.

Gern denken wir auch an Mireille Mathieu und hörten uns den Schlager „Hinter den Kulissen von Paris“ an.

Mit einem Blumenstrauß und viel Sympathie und Zustimmung wurden Walburga Raeder und Bert Mario Temme verabschiedet.

„Bienvenue“ und ein herzliches Willkommen auch in Zukunft bei uns.

H. Sommer

Mit viel Freude hatten wir den Vortrag von Frau Dr. Demmig erwartet.

Glücklicherweise tritt die Krankheit „Thrombose“ bis zum 50. Lebensjahr selten auf. Aber es ist nicht ratsam, sich allein auf diese Tatsache zu verlassen.

Vielmehr ist es auch sehr wichtig, in den Lebensjahren vor dem Fünfzigsten immer gesundheitsbewußt zu leben. Dazu gehören, wie auch bekannt, sportliche Aktivitäten sowie eine abwechslungs- und vitaminreiche Ernährung in fester als auch flüssiger Form. Im zunehmenden Alter, besonders nach dem 80. Lebensjahr, tritt diese Krankheit häufiger auf. Es handelt sich damit um die Verstopfung eines Blutgefäßes, so dass der Blutfluss behindert wird. In den Venen der Beine treten oft Thrombosen auf.

Auch lag der Sinn dieses Vortrages von Frau Dr. Demmig darin, rechtzeitig mit Vertrauen zum Arzt zu gehen, wenn man sich nicht gesund fühlt. Das Wissen um Erkennungsmerkmale wie Schmerzen, Spannungen, Verfärbungen und Schwellungen sind besonders von Wichtigkeit.

Das Einnehmen von Gerinnungshemmern, vom Arzt verordnet, zur Vermeidung von erneuter Gerinnselbildung, ist sehr zu begrüßen und wünschenswert.

Um das Risiko einer Thrombose auf das Minimum zu reduzieren oder noch besser ganz auszuschalten, sollten wir wissen, dass Krankheiten wie Krebs, Diabetes, Herzerkrankungen und Gefäßveränderungen diese als Folgeerscheinungen hervorrufen können.

Der Vortrag von Frau Dr. Demmig stieß auf gute Resonanz, auch aufgrund der Einblendung von Bildmaterial und der optimistischen Perspektive der Krankheitsbekämpfung.

Frau Dr. Demmig hatte aufmerksame Zuhörer, und der Vorstand bedankte sich auch im Namen derer mit Präsent und Blumenstrauss, gleichzeitig als Frühlings- und Ostergruss gedacht.

H. Sommer

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