Abfahrt Neuenhagen 9.20 Uhr

Ankunft Waren um die Mittagszeit

 

Zwar hatten wir nicht das Glück, das Hauptziel dieser Reise „die Kranichbeobachtung“ von einer Schifffahrt auf der Müritz zu erleben. Als Ersatz erfuhren wir in einem Vortrag und anhand von Bildern Wissenswertes über die Tiere.

Dennoch war es ein erlebnisreicher Tag. Wir erlebten einen historischen Stadtrundgang durch Waren und ein Mittagessen im Fischrestaurant am Hafen. Anschließend hatten wir ausreichend Zeit für einen Bummel in der Altstadt oder uns in einer der Gaststätten am Hafen z.B. einen Eisbecher schmecken zu lassen!

Dieses Mal genossen wir die Schifffahrt am späten Nachmittag und mir persönlich gefiel besonders bei der Rückfahrt die abendliche Stimmung der untergehenden Sonne mit Spiegelung auf dem Wasser und der Blick auf die Stadt.

Um 21.30 Uhr erreichten wir unseren Heimathafen Neuenhagen.

Ein besonderer Dank gilt Frau Winkler, die stets mit ihrem Team bemüht ist, schöne Reisen auszusuchen.

Erika Quast

Die letzte Fahrt unsere VS-Gruppe "Gartenstadt Neuenhagen" mit Tabu-Reisen im Jahr 2017 ging am 11. Oktober nach Klaistow zum "CIRCUS DER KÜRBISSE". Dort angekommen, begrüßte uns "Dirki", ein langjähriger Mitarbeiter des Spargel- und Erlebnishofes Klaistow. Er führte uns einige Stunden über den Hof und vermittelte ein umfangreiches Wissen rund um den Kürbis.

Anfang der 90-er Jahre von einer Handvoll Mitarbeiter ins Leben gerufen, beschäftigt der Spargel- und Erlebnishof gegenwärtig ca. 1000 Arbeitskräfte, in der Saison kommen noch einige tausend dazu. Mit Spargel begonnen, wird jetzt eine umfangreiche Palette landwirtschaftlicher Erzeugnisse im Hoflade angeboten - von Spargel über Erdbeeren, Heidelbeeren bis hin zu Kürbissen, Säften, Marmeladen usw. An Wochenenden gibt es im Hofrestaurant beginnend mit Frühstücksbuffet, Brunch bis  Halloween - Fest, alles was man sich so vorstellen kann. Hier aßen wir Mittag und genossen einen vorzügliche in der Hofbäckerei gebackenen Kuchen.

Nun zum Kürbis:

Sein Ursprung - die peruanischen Anden -, wo er bereits 5000 vor Chr. auf dem Speiseplan der Indio stand.

In Europa befahl Karl der Große bereits Anfang des 9. Jahrhunderts den Anbau des Kürbis "cucurbita lagena rum" (Zierkürbis nicht essbar). Als Columbus von der Entdeckungsreise Amerikas zurückkehrte, brachte er den ersten essbaren Gartenkürbis, "cucubita pepo" mit nach Europa. Im 16. Jahrhundert begann der Kürbis, zuerst als Essen der armen Leute seinen Siegeszug durch europäische Küchen.

Heute sind über 800 Sorten bekannt - grün, gelb, gestreift, kurios gewarzt, riesengroß und klein. Aus über 100 000 Kürbissen enstanden viele Figuren unter dem Motto "Circus der Kürbisse".

Veranstaltungen, wie Kürbiswiegemeisterschafte (2017: 767 kg), Kürbisschnitzmeisterschaften, Kürbisschlachtefest, Halloweenfest laden immer wieder Neugierige. Übrigens: Eine Art Wochenkalender mit dem Titel "Eine Woche voller Kürbisse" verrät neue Rezepte, Wissenswertes und viele Tipps.

Rudolf Pietschmann

 

Uns begrüßte die „Tanzgruppe Meuche“ mit einem abwechslungsreichen Programm. Der Ideenreichtum der Kostüme und Tanzkleider beeindruckte ebenso wie die künstlerische Aussage der Tänze. Beispielsweise waren rosafarbene, violette, hellgrüne, lila- und türkisfarbene Töne vertreten. Besonders die gut geschneiderten Tüllröcke unterstrichen die Harmonie der Tanzschritte und ausdrucksvollen Bewegungen, die ausschnittweise das Leben in anderen Ländern sowie im eigenen Land beleuchteten, sei es als Blick in die Vergangenheit oder in die Gegenwart.

Musik von den russischen Komponisten Dimitri Schostakowitsch und Peter Tschaikowski erklang für uns. Die jüngeren Darstellerinnen mit ihren rosafarbenen Röcken und weißen Blusen zeigten sich mit dem „Nussknacker-Marsch“ sehr überzeugend und freudebringend.

Ausschnitte aus der Märchenoper „Hänsel und Gretel“ von Engelbert Humperdinck werden auch immer wieder gern gehört.

Die Kinder der „Tanzgruppe Meuche“ bezauberten uns mit den Liedern „Brüderchen, komm tanz mit mir“ und „Abends will ich schlafen gehn“ (Abendsegen).

Volkstümliche Elemente wurden mit sozialkritischen Zügen vermischt.

Der „Ungarische Flaschentanz“, vorgetragen von Kindern mit bunten Schürzen und Kopftüchern, trug in sich eine heitere Stimmung und gefiel ebenso wie der Löffeltanz mit der Löffelmusik.

Die weihnachtliche Stimmung wurde nicht außer Acht gelassen. Der Glöckchentanz,

vorgeführt von den Tänzerinnen in festlich weißer Kleidung, brachte uns diese in den

mit einer prächtigen Weihnachtstanne ausgestatteten Raum.

Nicht vergessen sei zu erwähnen, dass das Ensemble durch Fleiß und Beharrlichkeit in nahezu 70 Ländern ihr Können gezeigt hat. Auch weiterhin nimmt es an zahlreichen internationalen Tanzfesten teil.

In unserer Volkssolidaritätsgruppe fand die tänzerische Vielfalt großen Anklang. Sie bedankte sich mit Blumen und allen guten Wünschen zur Weihnachtszeit für die Kinder.

 

H. Sommer

 

Der Sänger der „PUHDYS“ spricht ausschnittweise über sein Leben und sein musikalisches Engagement

 

Auch bei einem Kaffeegedeck ließ es sich gut zuhören, wie der Sänger Dieter Birr aus seinem Leben und seinen Erfolgen auf der Bühne erzählte.

Bereits 23 Jahre wohnt Dieter Birr in Neuenhagen.

Genauigkeit und Feingefühl waren Voraussetzung für seinen Beruf als Universalschleifer und des Weiteren für seine Erfolge als Sänger und Instrumentalist.

Nachdem etliche englische Songs nachgespielt wurden, gingen die „PUHDYS“ und mit ihnen Dieter Birr immer mehr dazu über, eigene Songs in deutscher Sprache zu singen. Es erschienen ein Rock-n Roll-Album und die erste Langspielplatte bei

AMIGA“.

Der Song „Hey, wir wolln die Eisbärn sehn“, der 1997 veröffentlicht wurde, erinnert an die beliebte Eishockey-Mannschaft. Stimmlich noch durch 400 Sportfans bekräftigt, wird er besonders gern gehört.

Der DEFA-Film „Die Legende von Paul und Paula“, in dem Episoden aus dem DDR-Alltag aufgegriffen wurden, die teilweise auch von Traurigkeit geprägt sind, erfährt durch die eingefügten Hits, komponiert von Peter Gotthardt, eine breite Zustimmung im Publikum.

Das meisterhafte Gedicht „Alt wie ein Baum“ von dem sozialistischen Lyriker Louis Fürnberg ist auch als Vertonung von Optimismus getragen. Dieser Hit wurde gern in Konzerten gespielt. Der Erfolg bekräftigte sich noch, indem das Publikum eifrig

mitsang.

Immer wieder widmete sich Dieter Birr dem Rock-n Roll, weiterhin von seiner Gitarre begleitet, aus der er von Herzen kommende Töne hervorlockte.

In unserer Veranstaltung konnten wir nur einige Ausschnitte aus dem Leben und

musikalischen Schaffen hören.

Bekannt ist Dieter Birr hauptsächlich aus Bühne, Film und Fernsehen.

Das Buch „Maschine“, eine Autobiografie, die vorwiegend von Dieter Birr verfasst wurde, gibt weitere Aufschlüsse über sein Leben und sein musikalisches Engagement.

Das Buch vervollkommnet das Porträt dieses Sängers. Man kann es mit Besinnlichkeit lesen, es erfasst unterschiedliche Zeitebenen, -abschnitte und Auffassungen, so dass man, wie auch bei dem heutigen Gespräch, beim Lesen keine Eintönigkeit oder Langeweile empfindet.

 

 

H. Sommer

 

 

Mit viel Freude hatten wir den Vortrag von Frau Dr. Demmig erwartet.

Glücklicherweise tritt die Krankheit „Thrombose“ bis zum 50. Lebensjahr selten auf. Aber es ist nicht ratsam, sich allein auf diese Tatsache zu verlassen.

Vielmehr ist es auch sehr wichtig, in den Lebensjahren vor dem Fünfzigsten immer gesundheitsbewußt zu leben. Dazu gehören, wie auch bekannt, sportliche Aktivitäten sowie eine abwechslungs- und vitaminreiche Ernährung in fester als auch flüssiger Form. Im zunehmenden Alter, besonders nach dem 80. Lebensjahr, tritt diese Krankheit häufiger auf. Es handelt sich damit um die Verstopfung eines Blutgefäßes, so dass der Blutfluss behindert wird. In den Venen der Beine treten oft Thrombosen auf.

Auch lag der Sinn dieses Vortrages von Frau Dr. Demmig darin, rechtzeitig mit Vertrauen zum Arzt zu gehen, wenn man sich nicht gesund fühlt. Das Wissen um Erkennungsmerkmale wie Schmerzen, Spannungen, Verfärbungen und Schwellungen sind besonders von Wichtigkeit.

Das Einnehmen von Gerinnungshemmern, vom Arzt verordnet, zur Vermeidung von erneuter Gerinnselbildung, ist sehr zu begrüßen und wünschenswert.

Um das Risiko einer Thrombose auf das Minimum zu reduzieren oder noch besser ganz auszuschalten, sollten wir wissen, dass Krankheiten wie Krebs, Diabetes, Herzerkrankungen und Gefäßveränderungen diese als Folgeerscheinungen hervorrufen können.

Der Vortrag von Frau Dr. Demmig stieß auf gute Resonanz, auch aufgrund der Einblendung von Bildmaterial und der optimistischen Perspektive der Krankheitsbekämpfung.

Frau Dr. Demmig hatte aufmerksame Zuhörer, und der Vorstand bedankte sich auch im Namen derer mit Präsent und Blumenstrauss, gleichzeitig als Frühlings- und Ostergruss gedacht.

H. Sommer

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