Filmvortrag vom Dr. Specht im Haus der Senioren über seine Erlebnisse und Eindrücke von seiner Reise nach Kolumbien.

von Horst Budig

Am 29. September war es wieder einmal so weit.  60 Personen waren der Einladung gefolgt, um nach einer Kaffee- und Kuchenrunde den Filmvortrag über Erlebnisse und Eindrücke von Dr. Spechts Reise nach Kolumbien in der Remise des Hauses der Senioren zu genießen. Dr. Specht ist den Gästen des Hauses nicht nur als helfender Arzt, sondern auch als Alpakazüchter und vor allem als Reiseerzähler und Filmer bekannt. Es ist zu einer guten Tradition geworden, dass er 1 X im Jahr im Haus der Senioren über seine Reisen berichtet, die er schon seit 2006 unternimmt. Die Vorbereitungen zur Reise nach Kolumbien haben länger gedauert, denn die Genehmigung war durch die dort vorhandene hohe Kriminalität und den großen Einfluss der Drogenmafia schwierig.

Das heiter und authentisch vorgetragene Film- und Fotomaterial war umso spannender.

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Die Flug-, Auto- und Schiffreise führte von Bogota, Kolumbiens Hauptstadt, Kulturzentrum und Moloch, eine Stadt der Gegensätze mit 6,8 Millionen Einwohnern, mit vielen gezeigten Sehenswürdigkeiten über Nuqui, Cali, nach Cartagena. Mit farbenfrohen Bildern und Filmsequenzen zeigte und kommentiert Dr. Specht in seinem Film die Gegensätze, Besonderheiten und Schönheit des Landes mit seiner Tier- und Pflanzenwelt, Geschichte und Kultur. So erlebten wir in Nuqui am Nationalpark und Pazifik angrenzend, ein Urwalddorf mit Menschen, die unter extremen Klima-bedingungen und ohne Elektroenergie glücklich leben und am Pazifik herrliche und weite Strände und Wasserspiele mit Delphinen und Buckelwalen. In Cali, der drittgrößten und wirtschaftlich stärksten Stadt Kolumbiens, auf einer Höhe von 1 000 m Höhe über den Meeresspiegel erbaut, wurde uns die dreitausendjährige Geschichte und die Lebensfreude der Menschen mit Ihrer Musik, dem Salsa und fröhlich geschäftigem Markttreiben näher gebracht, aber auch die Gefährlichkeit durch die hohe Kriminalität in Verbindung mit dem Treiben der Drogenkartelle. Hier erlebten wir auch den Ausblick auf die Bergwelten mit den Gipfeln bis zu 5 000 m Höhe und den Kaffee- und Avocado- Anbau mit den Besonderheiten der Tier- und Pflanzenwelt. In Cartagena, einer jungen Stadt während der Kolonialzeit durch die Spanier am Karibischen Meer erbaut, erlebten wir die Architektur aus dieser Zeit und der Moderne. Die Uferbefestigungs- und damaligen Hafenanlagen gehören zum Weltkulturerbe. Von hier wurde das Inka Gold nach Spanien abtransportiert und so waren die Spuren der Seeräuberei noch sichtbar und die afrikanischen Wurzeln der Menschen aus der Zeit des Sklavenhandels.

Anschließend erläutert Dr. Specht die Realisierungsziele und den weiteren Bauablauf seines Vorhabens „Ärztehaus“ in der Hauptstraße und stellt sich den Fragen der Besucher.

Seine Frau zeigt am Ende Reisemitbringsel und Produkte aus der eigenen Alpakazucht.

Die Leiterin des Hauses, Monika Hey, bedankt sich auch im Namen aller Anwesenden herzlich bei Dr. Specht für den Vortrag und sein soziales Engagement. Zur Unterstützung des Fördervereinens des Hauses der Senioren war sein Filmvortrag unentgeltlich.

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Mit wunderschönen Bildern im Kopf und Freude im Herzen gehen die Besucher nach Hause.

 

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