Haus der Senioren - Mitgestalter des Tags der Familie am 25. August

Ein Bericht von Frank Heberlein
14.September 2018

Ca. 700 Gäste sind zum "Tag der Familie", am 25. August erschienen, um dieses Ereignis auf dem Parkgelände des Hauses der Senioren und dem vom "Haus der Begegnung und des Lernens", zu erleben.

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Pünktlich um 11 Uhr eröffnete der Bürgermeister Ansgar Scharnke die Veranstaltung mit einer kurzen Begrüßungsansprache und Danksagung an alle Aktiven, die dieses Fest möglich gemacht haben. Er verkündet, dass das Festgelände beider Einrichtungen in Zukunft eine Einheit bildet und ab sofort den Namen "Park der Generationen" tragen wird. Als Symbol für das Zusammenwirken von Alt und Jung pflanzte er zur Freude der Anwesenden einen Hybrid-Apfelbaum, der in sich eine sehr alte (Hasenkopf oder Prinzenapfel um 1780) und eine relativ neue Apfelsorte (Elstar-1955) vereinigt.

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Der Tag der Familie findet inzwischen zum 10. Mal statt und hatte den Anwesenden viel geboten. Ein sehr abwechslungsreiches Bühnenprogramm durch "Spielmann", Kita-Kinder, Männerchor, Tanzgruppen und Musikformation erfreute die Besucher und bezog diese, insbesondere die Kinder aktiv mit ein. Der Bürgermeister sang gemeinsam mit dem Männerchor, Kindergruppe und Publikum, ein Volkslied.

Info-Stände von der Gemeinde, des "NABU", von Kitas, Hilfseinrichtungen, Sportvereinen, Jugendfeuerwehr, Polizei und politischen Parteien informierten über die geleistete Arbeit und bemühten sich um Nachwuchs. Eine Hüpfburg, Kinderschminken, Bastel- und Malstände sowie viele Sport- und Spielmöglichkeiten hielten die vielen kleinen Gäste auf Trab.

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Um die Gäste bis 17 Uhr bei Kräften und in Stimmung zu halten hatte das Team des Hauses der Senioren alle Hände voll zu tun und eine sehr gute Versorgung bei schönem Wetter geboten. Der selbst gebackene Kuchen, Schmalzstullen mit Gurke und Leckeres vom Grill, sowie die Suppe aus der Gulaschkanone wurde zur Freude der Besucher zum Selbstkostenpreis gereicht und dankend angenommen. Die dazu geschaffenen Stände mit den gebotenen Sitzgelegenheiten boten eine Gelegenheit zum Verweilen. Auch wenn die dabei notwendigen Anstrengungen nicht nur aufgrund der warmen Witterung, unsere ehrenamtlichen Helfer teilweise bis an die Grenzen der körperlichen Belastbarkeit brachten, sind wir vom "Haus der Senioren" stolz, viel zum Gelingen zum "10. Tag der Familie" beigetragen zu haben. Die neue Namensgebung "Park der Generationen" in Verbindung mit dem "Haus der Senioren" und dem "Haus der Begegnung und des Lernens" sowie der "Kita Rasselbande" sind für uns nicht nur symbolträchtig sondern auch eine sehr gute Kooperationsgrundlage, die sicher noch erweiterungsfähig ist.

Was uns zusammenhält, ist die Einstellung sich gegenseitig zu helfen und füreinander da zu sein

Ein Bericht von Horst Budig
14. September 2018

 

Am Samstag, dem 01. September gab es eine Begegnung mit der Leiterin des Zirkel Aquarellmalerei, Angelika Vogel mit einigen Mitgliedern des Zirkels und der Leiterin des Hauses der Senioren (HdS) Monika Hey mit Gisela Pohl, im „Viticula“ Spezialitäten-& Feinkostladen und Café, in der Rudolf- Breitscheid- Allee 95. Vom Haus gut bewirtet, werteten sie das Ergebnis der ausgestellten Bilder des Zirkels aus. Der Malzirkel trifft sich immer dienstags im Haus der Senioren und besteht zurzeit aus 10 Mitgliedern. Sie nennen sich nun die Dienstagsmaler. Er existiert inzwischen gerade ein Jahr und hatte den Mut, die in dieser Zeit von den Mitgliedern geschaffenen Bilder auszustellen und zum Verkauf anzubieten. Unser Weihnachtsbasar und die Dankeschön Veranstaltung zum Jahresende bieten weitere Möglichkeiten zum Besichtigen und zum Verkauf.

Viticula1Zufrieden über das Ergebnis überreichte Angelika Vogel aus Dankbarkeit für die gegebene Möglichkeit, sich im Haus immer am Dienstag unter günstigen Bedingungen zu treffen, einen Teil des Verkaufserlöses, einen Betrag von 95 € an Monika Hey.

Die Freude und die Dankbarkeit sind groß, denn für die Leitung des HdS ist es nicht leicht, immer günstige und den Ansprüchen der Zeit angepasste Nutzungsbedingungen und Service zu schaffen.

Viticula2Das HdS besteht seit über 15 Jahren und bietet z.Zt. über 30 Interessengemeinschaften einen Ort des Schaffens oder Verweilens in den Einrichtungen, die in manchen Fällen auch schon älter sind. So hat die Leitung des Hauses beschlossen, diesen Betrag mit zu verwenden, die Tische in dem Raum zu erneuern, den die Dienstagsmaler nutzen.

Es ist eines der guten Beispiele, das die bindende Kraft der im HdS integrierten Senioren und des Fördervereines zeigt. Ein anderes Beispiel hat sich durch die gute Pflaumenernte eines der Hausbesitzer ergeben, der eine so reiche Ernte hatte, dass er sie aus Altersgründen nicht selbst einbringen und verwerten konnte. Bei uns gab es Helfer und dankbare Abnehmer und Pflaumenkuchen wurde auch noch gebacken.

So könnten auch noch viele andere Beispiele genannt werden.

Der Förderverein besteht inzwischen aus 150 Mitgliedern. Bei der Gründung waren es 130. Der Anteil der Senioren hat sich inzwischen in Neuenhagen in dieser Zeit mehr als verdoppelt. So freuen wir uns über jede neue Mitgliedschaft im Förderverein und besonders, wenn sich jüngere Rentner entschließen uns zu unterstützen. Wir freuen uns auf ihre Mitarbeit.

Ein gelungener Abschluss der Neuenhagener Seniorenwoche am 17. 06 mit dem Klatschkaffee

Edda Mayer                                                                                                                                                    18.06.2018

Einen würdigen Abschluss fand die Brandenburgische Seniorenwoche in Neuenhagen am 16. Juni mit der von Dr. Micheel humorvoll, spannend und interessant moderierten Klatschkaffees. Vorgestellt wurden in diesem Jahr Jana Pansow, Rainer Becker, Christina Wittchen, und Horst Budig.

Zum Beginn der Veranstaltung musizierten Schüler der Sonderschule und begeisterten mit selbst komponierten und -getexteten Gesangseinlagen.

Frau Jana Pansow, 1965 geboren, verheiratet, eine Tochter und seit 1996 wohnhaft in Neuenhagen und hat Sonderpädagogin an der Universität Rostock studiert. Sie bemüht sich mit ihrer Schule die ihr anvertrauten 97 Schüler auf ein selbstständiges Leben vorzubereiten. Dazu dient neben dem Unterricht die Arbeit in den Zirkeln Keramik, Gärtnern, Kochen, Tischlern.

Rainer Becker ist 1948 geboren, verheiratet, hat 2 Kinder, seit 1972 wohnhaft in Neuenhagen, hat an der Technischen Universität Dresden studiert und diese als Dipl. Ing für Strömungstechnik absolviert. Er berichtete über seinen beruflichen Werdegang auf dem Gebiet des Kraftwerksanlagenbaus bis zum Bauamtsleiter der Gemeinde Neuenhagen. Mit dem Eintritt in das Rentenalter ab 2008 betätigt er sich als Vorsitzender des Bürgervereines Bollensdorf auf dem Gebiet der Kommunalpolitik. So sind durch seine Aktivitäten der Schäferplatz und die Würdigung von Hans Fallada bis zur Gedenktafel geprägt worden. Als seine nächste Aufgabe bezeichnet er das Mitwirken an der Gestaltung des Sport- und Geschichtspark in Bollensdorf.

Christina Wittchen, 1959 geboren, ist verheiratet hat ein Kind und ist Neuenhagenerin. Sie ist nach 2- jähriger Ausbildung seit 1986 als Standesbeamte in der Gemeindeverwaltung Neuenhagen tätig und berichtet über die Freuden ihrer Tätigkeit, das Zusammenwirken mit der Gemeinde Hoppegarten und die vielen anderen Aufgaben von der Ahnenforschung bis zur Friedhofsarbeit. Dabei haben wir erfahren wie viele Paare sie in durch ihre Tätigkeit glücklich gemacht hat und dabei kein einziges „Nein“ gehört, aber eine Ohnmacht, nachdem das „Ja“ der Braut über ihre Lippen kam. Da sie mit der Scheidung nichts zu tun hat, stellt Dr. Micheel fest, ist es eine der schönsten Aufgaben, die man haben kann.

Horst Budig ist 1938 geboren, verheiratet, hat 3 Kinder, ist nach einem Studium an der Technischen Universität Otto v. Guericke Magdeburg Dipl. Ing. für chemischen Apparatebau und seit 1970 Neuenhagener. Er berichtete über seine wechselvolle Tätigkeit vom Konstruktionsbüro für Chemieanlagen in Leipzig, der Chemischen Fabrik Finowtal, über den Aufbau einer Anlage zur Herstellung von Karboxylmethylzellulose als Haupttechnologe, die Arbeit zur Qualitätssicherung im Ingenieurbüro des Fotochemischen Kombinates in Berlin, seine Aufgabe als technischer Leiter bei der Einhaltung der Styrol Konzentration bei der Polyesterverarbeitung und als Betriebsdirektor des VEB Täschner und Metallwaren Berlin mit der Aufgabe viele in Berlin verteilte Betriebsteile unter einem Dach zu vereinen. Im Ergebnis dieser letzten 2 gelungenen Aufgaben ist er mit der Verdienstmedaillie der DDR ausgezeichnet worden. Nach der Wende gründete er ein Ingenieurbüro für Investitionsbegleitung, welches dann zum Immobilienservice Budig entwickelt wurde. Seit 2001 befindet er sich im Ruhestand und unterstützt seit 4 Jahren als Leitungsmitglied den Fördervereines das Haus der Senioren.

Ich bedanke mich auf diesem Wege noch einmal bei den Akteuren der Runde und den vielen Helfern, die die letzte Veranstaltung und die Brandenburgische Seniorenwoche mit den 6 Veranstaltungen zu einem schönen Erlebnis und einen Höhepunkt gemacht haben.

Sport und Spieletag am 12. 06 Sport, Spiele, Kultur, Unterhaltung und Rund um Versorgung im HdS

Horst Budig 17.06.2018

Einer der Höhepunkte der Brandenburgischen Seniorenwoche in Neuenhagen ist der im Park und Haus der Senioren ausgetragene Sport- und Spieletag. Fast 90 Teilnehmer am Vormittag und 80 am Nachmittag nutzten das vielfältige Angebot. Die Veranstaltung begann mit der Begrüßung der Teilnehmer durch Edda Mayer, der Vorsitzenden des Seniorenbeirates und Gunter Kirst, Amtsleiter der Gemeinde für Bürgerdienste und Einrichtungen und dem Aufruf „Sport frei“. Dabei wurde Giesela Pohl, von unserem Bürgermeister Ansgar Scharnke mit Blumen und einer Laudatio geehrt. Sie wurde bei der zentralen Eröffnungsveranstaltung der Brandenburgischen Seniorenwoche am 09. Juni in der Klosterkirche Guben vom Brandenburgischen Ministerpräsident Dietmar Woidke mit einer Urkunde für ihr vorbildliches Engagement in der Seniorenarbeit im Land Brandenburg geehrt. Gewürdigt wurden ihre 23 jährige ehrenamtliche Arbeit als Schiedsfrau und die über 16 jährige Tätigkeit im Seniorenbeirat und als stellvertretende Vorsitzende des Fördervereines des HdS und ihre große Hilfsbereitschaft. Am Vormittag wurden die die Geräte im Park, Gymnastik, Radfahren, Tischtennis, Kegeln, Gummistiefelwerfen, Darts, Shuffleboard, Ball Zielwurf und 2 verschiedene Schiebespielarten eifrig genutzt. Im Ergebnis des sportlichen Treibens wurden viele Urkunden verteilt und die Sieger geehrt. Als sportlichster unter den Senioren mit den meisten erworbenen Urkunden wurde Manfred Matz geehrt. Mit großem Dank und Anerkennung wurde Gerlinde Seefeld als Übungsleiterin gewürdigt. Die 87 jährige ist seit 1964 Übungsleiterin und hatte im Laufe des Vormittags 4 Sportgruppen geleitet und vorgeturnt. Gestärkt haben sich die Teilnehmer mit Schmalzstullen und Gurke und Mittags gab es einen gut schmeckenden Kesselgulasch aus der Gulaschkanone von der Feuerwehr, Kaffee und Kuchen, einer großen Getränkevielfalt und am Abend mit Leckerem vom Grill. Dieser Part wurde in bewährter Weise von Giesela Pohl mit vielen Helfern organisiert. Am Nachmittag gab es ein Kulturprogramm und Disko mit DJ Klaus Kuschel. Das Kulturprogramm wurde zur Freude der Teilnehmer von den Hutzenbossen gestaltet. Sie verstanden es mit ihren musikalischen und Gesangseinlagen das Publikum zu begeistern und einzubeziehen. Ein toller Tag ging zu Ende. Die Leiterin des HdS, Monika Hey sagt, trauen Sie sich zu uns zu kommen und Mitglied des Fördervereines zu werden, auch wenn Sie sich noch nicht zu den „Alten“ zählen und besuchen sie uns in unserem Klub- und Kulturhaus mit Park für Senioren in der Hauptstraße 78. Wir zählen uns auch nicht zu den „Alten“, haben aber viel Spaß miteinander, helfen uns gegenseitig und sind sehr aktiv, wenn es um die Gestaltung von niveauvollen Gemeinsamkeiten geht.

Fotos Horst Budig

Ein Bericht von Marianne Wachtmann

Wir, das sind die Senioren in Neuenhagen- jeder Vierte in der Gemeinde - die bei der Wahl des neuen Bürgermeisters oder Bürgermeisterin mitsprechen wollen. Die Kandidaten kamen am 17.01 zu uns in das Haus der Senioren.

Dr. Micheel moderierte die Veranstaltung humorvoll und straff und brachte das Thema auf den Punkt, indem er an die Tradition der vorangegangenen Bürgermeister mit einer Amtszeit von 12 und 16 Jahren anknüpfte und noch einmal die Anforderungen an das Amt benannte, um Gründe für die Motive der Kandidaten in Erfahrung zu bringen. Alle haben die Absicht, eine bisher gut erträgliche Tätigkeit aufzugeben, um ihre ganze Kraft und Erfahrung einzusetzen, um auch ihren Lebens-mittelpunkt - Neuenhagen noch lebenswerter zu gestalten. Die Diskussion und die von uns aufgeworfenen Fragen zeigen, dass es uns vorwiegend um das Thema geht: wie schafft es der neue Bürgermeister, bezahlbareren, alters- und behinderten-gerechten Wohnraum bei guter Infrastruktur (Einkaufsmöglichkeiten und ärztliche Betreuung) in Verbindung mit zu lösenden Verkehrsproblemen zu schaffen.

Jeder der Kandidaten hatte dazu eine Meinung, die uns überzeugt hat.

Bei der Frage wer ist in der Lage und wie soll es gelingen, solche Vorhaben, wie Eisenbahnstraße mit Drogeriemarkt nach 16 Jahren, Ernst- Thälmann- Straße nach 10 Jahren oder Trainierbahn nicht mehr zu zerreden und die Investoren zu verprellen und nun endlich für die Bürger Neuenhagens zu Ende zu bringen, scheiden sich die Geister. Hier sind Kompetenz, gründliche und qualifizierte Vorbereitungsarbeit und das rechtzeitige Einbeziehen der Betroffenen und Gemeindevertreter notwendig und vor allem eine qualifizierte Überzeugungsarbeit, auch die Gemeindevertreter vor der Abstimmung auf den richtigen Weg zu bringen und nicht nach persönlichen, sondern nach Gemeindeinteressen entscheiden zu lassen.

Für uns erkennbar ist, dass es in der Vergangenheit unter dem Motto „Frauenpower“ einige gute Ansätze dazu gab.

Neuenhagen soll eine grüne und lebenswerte Gemeinde bleiben bei allen neuen notwendigen Veränderungen. Für Alt und Jung muss es eine gemeinsame Lösung geben. Dafür wollen sich auch alle Kandidaten engagieren. Wir freuen uns darauf und werden hoffentlich die richtige Wahl treffen.

Buergermeister

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