Ein Bericht von Marianne Wachtmann

Wir, das sind die Senioren in Neuenhagen- jeder Vierte in der Gemeinde - die bei der Wahl des neuen Bürgermeisters oder Bürgermeisterin mitsprechen wollen. Die Kandidaten kamen am 17.01 zu uns in das Haus der Senioren.

Dr. Micheel moderierte die Veranstaltung humorvoll und straff und brachte das Thema auf den Punkt, indem er an die Tradition der vorangegangenen Bürgermeister mit einer Amtszeit von 12 und 16 Jahren anknüpfte und noch einmal die Anforderungen an das Amt benannte, um Gründe für die Motive der Kandidaten in Erfahrung zu bringen. Alle haben die Absicht, eine bisher gut erträgliche Tätigkeit aufzugeben, um ihre ganze Kraft und Erfahrung einzusetzen, um auch ihren Lebens-mittelpunkt - Neuenhagen noch lebenswerter zu gestalten. Die Diskussion und die von uns aufgeworfenen Fragen zeigen, dass es uns vorwiegend um das Thema geht: wie schafft es der neue Bürgermeister, bezahlbareren, alters- und behinderten-gerechten Wohnraum bei guter Infrastruktur (Einkaufsmöglichkeiten und ärztliche Betreuung) in Verbindung mit zu lösenden Verkehrsproblemen zu schaffen.

Jeder der Kandidaten hatte dazu eine Meinung, die uns überzeugt hat.

Bei der Frage wer ist in der Lage und wie soll es gelingen, solche Vorhaben, wie Eisenbahnstraße mit Drogeriemarkt nach 16 Jahren, Ernst- Thälmann- Straße nach 10 Jahren oder Trainierbahn nicht mehr zu zerreden und die Investoren zu verprellen und nun endlich für die Bürger Neuenhagens zu Ende zu bringen, scheiden sich die Geister. Hier sind Kompetenz, gründliche und qualifizierte Vorbereitungsarbeit und das rechtzeitige Einbeziehen der Betroffenen und Gemeindevertreter notwendig und vor allem eine qualifizierte Überzeugungsarbeit, auch die Gemeindevertreter vor der Abstimmung auf den richtigen Weg zu bringen und nicht nach persönlichen, sondern nach Gemeindeinteressen entscheiden zu lassen.

Für uns erkennbar ist, dass es in der Vergangenheit unter dem Motto „Frauenpower“ einige gute Ansätze dazu gab.

Neuenhagen soll eine grüne und lebenswerte Gemeinde bleiben bei allen neuen notwendigen Veränderungen. Für Alt und Jung muss es eine gemeinsame Lösung geben. Dafür wollen sich auch alle Kandidaten engagieren. Wir freuen uns darauf und werden hoffentlich die richtige Wahl treffen.

Buergermeister

Sport und Spieletag am 12. 06 Sport, Spiele, Kultur, Unterhaltung und Rund um Versorgung im HdS

Horst Budig 17.06.2018

Einer der Höhepunkte der Brandenburgischen Seniorenwoche in Neuenhagen ist der im Park und Haus der Senioren ausgetragene Sport- und Spieletag. Fast 90 Teilnehmer am Vormittag und 80 am Nachmittag nutzten das vielfältige Angebot. Die Veranstaltung begann mit der Begrüßung der Teilnehmer durch Edda Mayer, der Vorsitzenden des Seniorenbeirates und Gunter Kirst, Amtsleiter der Gemeinde für Bürgerdienste und Einrichtungen und dem Aufruf „Sport frei“. Dabei wurde Giesela Pohl, von unserem Bürgermeister Ansgar Scharnke mit Blumen und einer Laudatio geehrt. Sie wurde bei der zentralen Eröffnungsveranstaltung der Brandenburgischen Seniorenwoche am 09. Juni in der Klosterkirche Guben vom Brandenburgischen Ministerpräsident Dietmar Woidke mit einer Urkunde für ihr vorbildliches Engagement in der Seniorenarbeit im Land Brandenburg geehrt. Gewürdigt wurden ihre 23 jährige ehrenamtliche Arbeit als Schiedsfrau und die über 16 jährige Tätigkeit im Seniorenbeirat und als stellvertretende Vorsitzende des Fördervereines des HdS und ihre große Hilfsbereitschaft. Am Vormittag wurden die die Geräte im Park, Gymnastik, Radfahren, Tischtennis, Kegeln, Gummistiefelwerfen, Darts, Shuffleboard, Ball Zielwurf und 2 verschiedene Schiebespielarten eifrig genutzt. Im Ergebnis des sportlichen Treibens wurden viele Urkunden verteilt und die Sieger geehrt. Als sportlichster unter den Senioren mit den meisten erworbenen Urkunden wurde Manfred Matz geehrt. Mit großem Dank und Anerkennung wurde Gerlinde Seefeld als Übungsleiterin gewürdigt. Die 87 jährige ist seit 1964 Übungsleiterin und hatte im Laufe des Vormittags 4 Sportgruppen geleitet und vorgeturnt. Gestärkt haben sich die Teilnehmer mit Schmalzstullen und Gurke und Mittags gab es einen gut schmeckenden Kesselgulasch aus der Gulaschkanone von der Feuerwehr, Kaffee und Kuchen, einer großen Getränkevielfalt und am Abend mit Leckerem vom Grill. Dieser Part wurde in bewährter Weise von Giesela Pohl mit vielen Helfern organisiert. Am Nachmittag gab es ein Kulturprogramm und Disko mit DJ Klaus Kuschel. Das Kulturprogramm wurde zur Freude der Teilnehmer von den Hutzenbossen gestaltet. Sie verstanden es mit ihren musikalischen und Gesangseinlagen das Publikum zu begeistern und einzubeziehen. Ein toller Tag ging zu Ende. Die Leiterin des HdS, Monika Hey sagt, trauen Sie sich zu uns zu kommen und Mitglied des Fördervereines zu werden, auch wenn Sie sich noch nicht zu den „Alten“ zählen und besuchen sie uns in unserem Klub- und Kulturhaus mit Park für Senioren in der Hauptstraße 78. Wir zählen uns auch nicht zu den „Alten“, haben aber viel Spaß miteinander, helfen uns gegenseitig und sind sehr aktiv, wenn es um die Gestaltung von niveauvollen Gemeinsamkeiten geht.

Fotos Horst Budig

Ein gelungener Abschluss der Neuenhagener Seniorenwoche am 17. 06 mit dem Klatschkaffee

Edda Mayer                                                                                                                                                    18.06.2018

Einen würdigen Abschluss fand die Brandenburgische Seniorenwoche in Neuenhagen am 16. Juni mit der von Dr. Micheel humorvoll, spannend und interessant moderierten Klatschkaffees. Vorgestellt wurden in diesem Jahr Jana Pansow, Rainer Becker, Christina Wittchen, und Horst Budig.

Zum Beginn der Veranstaltung musizierten Schüler der Sonderschule und begeisterten mit selbst komponierten und -getexteten Gesangseinlagen.

Frau Jana Pansow, 1965 geboren, verheiratet, eine Tochter und seit 1996 wohnhaft in Neuenhagen und hat Sonderpädagogin an der Universität Rostock studiert. Sie bemüht sich mit ihrer Schule die ihr anvertrauten 97 Schüler auf ein selbstständiges Leben vorzubereiten. Dazu dient neben dem Unterricht die Arbeit in den Zirkeln Keramik, Gärtnern, Kochen, Tischlern.

Rainer Becker ist 1948 geboren, verheiratet, hat 2 Kinder, seit 1972 wohnhaft in Neuenhagen, hat an der Technischen Universität Dresden studiert und diese als Dipl. Ing für Strömungstechnik absolviert. Er berichtete über seinen beruflichen Werdegang auf dem Gebiet des Kraftwerksanlagenbaus bis zum Bauamtsleiter der Gemeinde Neuenhagen. Mit dem Eintritt in das Rentenalter ab 2008 betätigt er sich als Vorsitzender des Bürgervereines Bollensdorf auf dem Gebiet der Kommunalpolitik. So sind durch seine Aktivitäten der Schäferplatz und die Würdigung von Hans Fallada bis zur Gedenktafel geprägt worden. Als seine nächste Aufgabe bezeichnet er das Mitwirken an der Gestaltung des Sport- und Geschichtspark in Bollensdorf.

Christina Wittchen, 1959 geboren, ist verheiratet hat ein Kind und ist Neuenhagenerin. Sie ist nach 2- jähriger Ausbildung seit 1986 als Standesbeamte in der Gemeindeverwaltung Neuenhagen tätig und berichtet über die Freuden ihrer Tätigkeit, das Zusammenwirken mit der Gemeinde Hoppegarten und die vielen anderen Aufgaben von der Ahnenforschung bis zur Friedhofsarbeit. Dabei haben wir erfahren wie viele Paare sie in durch ihre Tätigkeit glücklich gemacht hat und dabei kein einziges „Nein“ gehört, aber eine Ohnmacht, nachdem das „Ja“ der Braut über ihre Lippen kam. Da sie mit der Scheidung nichts zu tun hat, stellt Dr. Micheel fest, ist es eine der schönsten Aufgaben, die man haben kann.

Horst Budig ist 1938 geboren, verheiratet, hat 3 Kinder, ist nach einem Studium an der Technischen Universität Otto v. Guericke Magdeburg Dipl. Ing. für chemischen Apparatebau und seit 1970 Neuenhagener. Er berichtete über seine wechselvolle Tätigkeit vom Konstruktionsbüro für Chemieanlagen in Leipzig, der Chemischen Fabrik Finowtal, über den Aufbau einer Anlage zur Herstellung von Karboxylmethylzellulose als Haupttechnologe, die Arbeit zur Qualitätssicherung im Ingenieurbüro des Fotochemischen Kombinates in Berlin, seine Aufgabe als technischer Leiter bei der Einhaltung der Styrol Konzentration bei der Polyesterverarbeitung und als Betriebsdirektor des VEB Täschner und Metallwaren Berlin mit der Aufgabe viele in Berlin verteilte Betriebsteile unter einem Dach zu vereinen. Im Ergebnis dieser letzten 2 gelungenen Aufgaben ist er mit der Verdienstmedaillie der DDR ausgezeichnet worden. Nach der Wende gründete er ein Ingenieurbüro für Investitionsbegleitung, welches dann zum Immobilienservice Budig entwickelt wurde. Seit 2001 befindet er sich im Ruhestand und unterstützt seit 4 Jahren als Leitungsmitglied den Fördervereines das Haus der Senioren.

Ich bedanke mich auf diesem Wege noch einmal bei den Akteuren der Runde und den vielen Helfern, die die letzte Veranstaltung und die Brandenburgische Seniorenwoche mit den 6 Veranstaltungen zu einem schönen Erlebnis und einen Höhepunkt gemacht haben.

Ein Bericht von Horst Budig

Am 03. Januar wurden die Pforten des Hauses wieder geöffnet und es herrschte nach einer kurzen Ruhepause eine rege Geschäftigkeit im Haus.

Edda Mayer, die Vorsitzende des Seniorenbeirates und Monika Hey, die Leiterin des Hauses und Vorsitzende des „Fördervereins eV“ nehmen den Jahresanfang zum Anlass, den Mitgliedern des Seniorenbeirates und des Fördervereines und den Seniorinnen und Senioren von Neuenhagen ein frohes und gesundes neues Jahr zu wünschen. Dazu Glück und Erfolg und ein weiterhin so kreatives Miteinander und Füreinander in unserer Gemeinschaft.

Edda Mayer informiert in diesem Zusammenhang noch einmal, dass der Seniorenbeirat als das gewählte ehrenamtliche Organ und Interessenvertreter der Neuenhagener Senioren gegenüber Gemeindevertretung und Bürgermeister in diesem Jahr sein 24 jähriges Bestehen begeht. Sie sagt, wir wollen die Neuenhagener Senioren noch besser erreichen und in unsere Gemeinschaft einbeziehen. In der Gartenstadt Neuenhagen leben derzeit ca. 4 500 Senioren, deren wird Interessen wir vertreten und denen wir bei der Lösung ihrer eventuellen Probleme helfen wollen. Dies sind unter anderem: der barrierefreie Wohnraum, die Unterstützung bei Mietzuschüssen, Unterstützung bei Pflegebedürftigkeit und Klärung von Rechts-und Förderfragen.

Besuchen Sie uns dazu im HdS, in der Hauptstraße 78, zu den Sprechzeiten Di und Do von 9-12 Uhr. Telefon: 03342 572

Zu Sicherheitsfragen in Ihrer Wohnung wird am Di. den 06. Februar um 15 Uhr Angelika Nauck, Mitglied des Seniorenbeirates und des „Weißen Ringes“ informieren. Dazu gehören auch die Sicherheit in der Wohnung, der Enkeltrick oder die falschen Polizisten usw.

Wir freuen uns über Ihren Besuch und laden auch zu unserer nächsten öffentlichen Sitzung des Seniorenbeirates, am 15. März um 14 Uhr herzlich ein.

Monika Hey, informiert auf diesem Wege über das vielseitige Veranstaltungsangebot und die mögliche Mitgliedschaft im „Förderverein des Hauses der Senioren eV“ und würde sich freuen weiter Senioren zu erreichen und einzubezeihen. Der monatliche Veranstaltungsplan an der Schautafel und im Haus steht Ihnen zur Verfügung. Wir freuen uns über Ihren Besuch und ein schönes Miteinander bei unserem Kultur-, Fitness-, Unterhaltungs-, Reise- und Lernangebot. Bringen Sie sich bei uns ein und besuchen sie uns! Monika Hey kann in der zum Monatsende stattfindenden Vollversammlung des Fördervereines auf eine erfolgreiche Jahresbilanz zurückblicken und wünscht sich für das 16. Jahr des Bestehen des Hauses der Senioren, der Heimstätte der Senioren, Vereine und Clubs eine gute und kreative Zusammenarbeit zur weiteren Verbesserung unseres Service und für eine steigende Mitgliederzahl im Förderverein.

Jahresbeginn

mit einem kleinen Weihnachtsmarkt im Haus der Senioren (HdS) am 01.12. mit dem Männerchor „Frohsinn“

von Horst Budig

Weihnachtliche Stimmung kam im HdS schon vor dem 1. Advent auf. Der Männerchor Frohsinn unter der Leitung von Harald Stapf, veranstaltete am 01. Dezember ein gemeinschaftliches Weihnachtsliedersingen mit den Gästen des Hauses. 

Im Vorfeld erstrahlten der von der Familie Gacek gesponserte, herausgeputzte und beleuchtete Weihnachtsbaum und 2 Feuerschalen. Vor dem Haus und im Inneren luden die Stände des kleinen Weihnachtsmarktes mit selbstgefertigten Produkten zum Kauf ein. Die fleißigen Helfer des Hauses reichten Kaffee und Kuchen, Glühwein, Bouletten und Bratwürste.WF2017

Die Grillmeister des Hauses zählten zu den Sängern und so wurde der Grill an Gabi Walter übergeben, die mit der Leiterin des Hauses Monika Hey diesen Job zur Zufriedenheit der Gäste übernahm.WF20172

Nach einer allgemeinen Stärkung, um die Stimmen, den Resonanzboden und das Gemüt auf den Gesang einzustimmen, wurde losgelegt. Da die Texte vorher verteilt wurden, haben alle mitgemacht. Der Gesang wurde in 3 Zeitfolgen geteilt, sodass in den kurzen Pausen die Möglichkeit bestand, die Punschgläser wieder zu füllen, den Resonanzboden erneut zu stärken und Weihnachtsgeschenke zu kaufen.

Die weihnachtliche Vorfreude und Stimmung stieg und der Gesang wurde dank der ca. 70 Stimmen zu einem schönen Klangkörper. Der Bürgermeister Jürgen Henze und der Fachbereichsleiter für Bürgerdienste und Einrichtungen Gunter Kirst haben kräftig dazu beigetragen. Als der Männerchor das Lied von der Stillen Nacht in 3 Stimmenlagen vortrug, blieb der Mitgesang aus. Dieser wunderbare Klangkörper der Frohsinnsänger musste mit allen Sinnen wahrgenommen werden. So ging ein wunderschöner vorweihnachtlicher Nachmittag stimmungsvoll und zur Freude der Beteiligten zu Ende. WF20171

Der Weihnachtsmann kam 3 Tage später. Gerd Scheitz sponserte dem HdS einen Streusandbehälter, um den Winterdienst besser abzusichern. Die Leitung des Hauses sagt dem Spender einen herzlichen Dank.

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