Unsere vorweihnachtliche Spendenaktion an die Ukraine war erfolgreich

Wir wollen den Spendern einen herzlichen Dank sagen

Edda Mayer, Vorsitzende des Seniorenbeirats

Im Haus der Senioren sind in den letzten Tagen viele Spenden in Form von Bekleidung, Schuhen, Bettwäsche, Decken, Küchengeräten, Geld und Kinderspielzeug als Ukrainehilfe eingegangen. Wir danken den Spendern und den vielen ehrenamtlichen Helfern, die dazu beitragen, dass die Waren auch dort gut ankommen, wo sie gebraucht werden auf diesem Wege noch einmal ganz herzlich. Wir versichern, dass wir damit eine große Freude bei den Empfängern ausgelöst haben und noch weiter bis Weihnachten bereiten werden.

Dazu möchte ich berichten, wie dieses Ziel abgesichert wird.

Bei uns werden die Spenden sortiert, in Bananenkartons verpackt und zur Familie Waltraud und Rainer Schwarz gebracht. Die Familie, ein wichtiger Bestandteil der Ehrenamtlichen Hilfsarbeit, organisiert den Transport, wenn nötig, auch mit unserer Unterstützung nach Lobetal in die Hoffnungstaler Stiftung. Von dort aus wird der Transport in die Ukraine organisiert und disponiert. Die Stiftung wird ein wenig staatlich unterstützt, lebt aber im Wesentlichen von ehrenamtlicher Arbeit und Spenden.

Die Stiftung hält den Kontakt zur Ukraine und weiß wo etwas dringend benötigt wird. Es liegt eine Liste vor, wo zum Weihnachtsfest dringend Hilfe benötigt wird. Einige Beispiele will ich benennen:

In Druzhovka vor der Frontlinie werden 12 Kinderheime mit 2000 Kindern beliefert.

In Tschernihiw gibt es eine breit organisierte Hilfsorganisation in Verbindung auch mit den Kirchen, die die Verteilung bis zur Front organisiert.

In Ternopil leben viele Flüchtlinge und Arme und es gibt einen Verteilerdienst, der Heime, Krankenhäuser, caritative Organisationen und arme Familien bis zur Front beliefert.

Zum Weihnachtsfest gehen die letzten Transporte in die Ukraine am 15. Dezember ab.

Was danach bei uns eingehen sollte, wird in Berlin bei der Obdachlosenhilfe abgegeben.

Im neuen Jahr geht die Hilfe weiter und es gibt viele Dokumente über Hilfsprojekte, die uns von der Familie Schwarz zur Verfügung gestellt wurden und die im Haus der Senioren zur Kenntnis gegeben werden können.

Wir sind durch den direkten Kontakt unseres Gruppenleiters des Seniorentreffs und der offenen Altenhilfe, Friedrich Schlüter, zur Ukraine über die Dringlichkeit und Bedeutung der Hilfe gut informiert. Seine Frau ist Ukrainerin und die Familie erlebt das Leiden der Menschen unmittelbar. Er selbst beteiligt sich an der Aktion durch Geldspenden und ist für unsere Aktion sehr dankbar.

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