20. September 2017

"Frauen in der DDR-die ältere Generation meldet sich zu Wort"

- unter diesem Titel stellten uns Dr. Uta Mitsching-Viertel und Dr. Ellen Händler ihr Projekt über die Lebenserfahrungen von DDR Frauen vor.

Ausgangspunkt sind für sie Studien, die über das Leben dieser Frauen vorliegen.

Es gibt jedoch keine Studien in der die betroffenen Frauen selbst zu Wort kommen, dabei haben die Erfahrungen dieser Generation das Leben in Gesamtdeutschland nach der Wende verändert.

Das Streben nach finanzieller Unabhängigkeit und der Vereinbarkeit von Beruf und Familie beginnt bei der jüngeren Generation auch im Westen Deutschlands einzuziehen.

Auch wenn nicht jede/jeder seine Erfahrungen in den Schilderungen wieder gefunden hat, was zu einer bewegten Diskussion führte, ist die Vielfältigkeit, die auch das Lebens in der DDR geprägt hat, deutlich geworden.

 

 

Zum Abschluss des 16. Semesters besuchten die Teilnehmer die IGA in Berlin. 

Unsere humanitäre Hilfe in Eritrea

lautete der Titel des Vortrages der Kinderkrankenschwester Maren Grabicki, die in ihrem „normalen Leben“ am Deutschen Herzzentrum in Berlin arbeitet.

In diesem extrem armen Land, das auch von kriegerischen Auseinandersetzungen betroffen ist, fehlt es an dem Notwendigsten. Daher beinhaltet das Arrangement der Mitarbeiter der Organisation Archemed mehr als nur die Ausrüstung der medizinischen Zentren und die Ausbildung des einheimischen Personals.

Darüber hinaus werden auch soziale Projekte initiiert.

Diesen Aufgaben widmet sich Frau Grabicki wie viele andere Helfer mit großer Leidenschaft während ihres Urlaubs wie sie uns mit vielen Bildern und Beispielen zeigte.

 

„Sterne über Jaipur“ – als Astronom unterwegs in Indien war der Titel des Vortrags von Prof. Dr. Dieter B. Herrmann in unserer Märzveranstaltung.

Die Himmelskunde ist die Grundlage für den Kalender. Daher beschäftigten sich auch bereits Menschen in Indien in der Zeit ca. 5000 v. Chr. mit den Sternen. Auch wenn für sie die Erde eine Scheibe war, die von 4 Elefanten, die auf einer Schildkröte standen, getragen wurde hatten sie schon grundlegende Erkenntnisse.

In den folgenden Perioden brachte Indien Astronomen hervor, die wichtige mathematische Definitionen erarbeiteten und auf diesen Grundlagen die Astronomie weiter entwickelten.

Jai Singh II. gründete im 18.Jahrhundert die Stadt Jaipur und baute 5 Sternwarten im Land, von denen 3 noch heute zu besichtigen sind. In Jaipur steht noch heute die größte Sonnenuhr der Welt, die eine Zeitbestimmung mit einer Genauigkeit von 2 sec möglich macht.

Heute setzen 211 Astronomen im Lande die wissenschaftlichen Traditionen fort.

 

Bunt ist der Halbmond – Facetten des Islams. Eine Annäherung an das uns Unvertraute

war der Titel der Vorlesung von Dr. Andreas Goetze im Februar.

Islam gleich Islamismus – diese Gleichung hat sich durch die Medien vermittelt eingenistet. Islam wird oft mit der besonderen politischen Form des Islamismus gleichgesetzt – bis hin zum so genannten „Kalifatstaat“ im Norden Iraks und Teilen von Syrien. Doch genauso wenig wie es „das“ Christentum und „die“ Christen gibt, gibt es „den“ Islam und „die“ Muslime. Ist es also nur ein Wir – und die Anderen? Gehört der Islam zu Deutschland? Wie steht es mit dem sogenannten „christlichen Abendland“? Oder sind wir nicht gemeinsam Teil einer pluralen Welt? Eine differenzierte Sicht auf die so genannte „islamische Welt“ tut not. Gerade weil tief sitzenden Vorurteile und Ängste empfänglich machen für mediale Vereinfachungen und Stereotype. Unsichere Zeiten zeichnen ein hohes Trennungsinteresse aus. Es geht nicht um Verharmlosung, aber um eine Infragestellung unserer Bilder – was haben sie mit der Wirklichkeit zu tun? Wie vielfältig ist eigentlich der Islam in Deutschland? Welche religiösen Vorstellungen prägen Menschen muslimischen Glaubens? Wer sind die Salafisten und was macht sie bei einigen attraktiv? Eine Spurensuche, dem Unvertrauten näher zu kommen.

Der Novembervortrag hatte ein komplexes Thema zum Inhalt –

„Die Energiewende – eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe “ .

Unsere humanitäre Hilfe in Eritrea lautete der Titel des Vortrages der Kinderkrankenschwester Maren Grabicki, die in ihrem „normalen Leben“ am Deutschen Herzzentrum in Berlin arbeitet.

In diesem extrem armen Land, das auch von kriegerischen Auseinandersetzungen betroffen ist, fehlt es an dem Notwendigsten. Daher beinhaltet das Arrangement der Mitarbeiter der Organisation Archemed mehr als nur die Ausrüstung der medizinischen Zentren und die Ausbildung des einheimischen Personals.

Darüber hinaus werden auch soziale Projekte initiiert.

Diesen Aufgaben widmet sich Frau Grabicki wie viele andere Helfer mit großer Leidenschaft während ihres Urlaubs.

Dr. Udo Bachmann vom Unternehmen 50 Hertz schilderte die sich aus der politisch motivierten

Entscheidung zur Energiewende ergebenden technischen Herausforderungen.

Der Atomausstieg und Zugeständnisse an die alternativen Versorger ziehen eine Reihe von

technischen und wirtschaftlichen Umstellungen nach sich, die dann zur gesamtgesellschaftlichen

Aufgabe werden.

Hier gilt es politische Lösungen zu finden, die von der Bevölkerung mitgetragen werden, wie bei

vielen anderen aktuellen Problemen.

 

„ Die EU verstehen: Wer macht was in der EU“

Den Vortrag in der Seniorenuniversität zu diesem Thema leitete Herr Sebastian Haunstein, der als

Mitarbeiter bei der EU Abgeordneten Susanne Melior tätig ist, mit einem Quiz ein.

Da mussten die Anwesenden feststellen, dass ihr Wissen zur EU nicht komplett ist.

Leider geht der Grundgedanke, der 1952 zur Gründung der europäischen Gemeinschaft führte

-Frieden in Europa zu schaffen-, bei den aktuell anstehenden Problemen oft unter.

Aber schon die Beitrittskriterien, die aus politischen und wirtschaftlichen Anforderungen wie der

Wahrung der Menschenrechte und der Achtung und dem Schutz von Minderheiten bestehen, weisen

wieder auf die grundlegenden Gedanken hin.

Sicherlich sind die Strukturen und die Entscheidungsfindung in dem EU Parlament sehr komplex, aber

man muss sich auch klar machen, hier sollen die Interessen von ca. 500 Millionen Menschen in 28

 Mitgliedsstaaten von 630 Abgeordneten vertreten werden. Diese schwierige Aufgabe nehmen auch

96 Abgeordnete aus Deutschland und davon 4 aus Brandenburg war.

Vielleicht können die Zuhörer mit ihrem neuen Wissen die oft schwierige Entscheidungsfindung

besser nachempfinden.

"Die Verleumdung ist nur ein Lüftchen"

Die Eröffnung des 16. Semesters der Universität des 3 . Lebensalters fiel diesmal musikalisch aus.

In seiner bewährten unterhaltsamen Art brachte uns Dr. Eberhard Rudolph den Komponisten

Gioacchino Rossini näher. Dabei stellte er besonders die Verbindung von Kompositionen zu den gesellschaftlichen Ereignissen ihrer Entstehungszeit in den Vordergrund.

So spiegelt die Oper „ Der Barbier von Sevilla“ den damals entstehenden neuen Lebensstil in Italien

wieder. Das gesellschaftliche Leben wurde lockerer und die Rolle der Frau änderte sich grundlegend.

So regt Musik dazu an, sich mit der Geschichte auch anderer Völker zu beschäftigen und hier haben

wir einen sehr aktuellen Bezug.

Ein gelungener Auftakt der neuen Veranstaltungsreihe, die am 19. Oktober 2016 mit dem Vortrag

 von Sebastian Haunstein „ Die EU verstehen: Wer macht was in Europa? „ fortgesetzt wird.

 

 

Das XV. Semester wurde mit einer Exkursion in das Raumflugplanetarium Cottbus beendet. Dort wurde uns ein Einblick in unsere Sternbilder geboten, der durch die moderne Technik besonders eindrucksvoll war.

Dr. Holger Remde, Chefarzt der Klinik für Anästhesie, Intensiv- und Notfallmedizin am Krankenhaus MOL, hielt am 20.04.16 einen Vortrag über „ Notfälle im Alltag“.                                                                                    Er hat auf sehr unterhaltsame Art mit einigen Grundregeln und praktischen Hinweisen den Studenten und Gästen der Seniorenuniversität die Sorge vor Fehlern bei zu leistender Ersthilfe im Ernstfall genommen. 

 

Der Landespfarrer für den interreligiösen Dialog der evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg, schlesische Oberlausitz Dr. Andreas Goetze hat in seinem Vortrag am 16.03.16 vor der Seniorenuniversität Neuenhagen zu dem Thema:
„Der neue Flächenbrand – politische und religiöse Hintergründe zur Lage in Syrien und dem Irak„
sowohl die historischen Hintergründe als auch die aktuellen Entwicklungen erläutert.
Damit haben wir interessante Details, die über die Informationen aus den Medien hinausgehen, erfahren. Mit diesem Hintergrundwissen können wir viele aktuelle Entwicklungen besser verstehen und für unsere persönliche Bewertungen einbeziehen. Dieser Nachmittag war für alle Anwesenden ein persönlicher Gewinn.

 

Mythos Mond, die Geheimnisse des Erdtrabanten
Am 17.02.2016 war Prof. Dr. Dieter B. Herrmann wieder bei uns zu Gast. Diesmal beschäftigte er sich mit dem Mond, als Mythos und mit seinen Geheimnissen. Seine Existenz ist eine Voraussetzung für das menschliche Leben. Lange Zeit war die Raumfahrt politisch geprägt. Aber ist das heute so völlig anders?
Früher wurde er als Gottheit verehrt. Mythische Theorien zum Mond gibt es jedoch bis heute, zum Beispiel zu seinen Auswirkungen auf unseren Schlaf.

 

Das Jahr 2016 begann in der Seniorenuniversität mit dem Vortrag des Musikwissenschaftlers Dr. Eberhard Rudolph.
Das Thema, ein Zitat aus Fidelio „Hat man nicht auch Gold beineben“ –vom chronischen Querstand zwischen Leben, Kunst und Kasse erörterte er an zahlreichen Musikbeispielen.
So wurden in früheren Jahrhunderten die Künstler oft nicht mit Geld entlohnt, aber das Thema Geld war oft schon Gegenstand der Werke. Die Zeit der finanziellen Erfolge begann erst mit Richard Strauß.

 

Zu der Novemberveranstaltung ließ der Beitrag von Prof. Dr. Hans-Joachim Jäschke zu seinem Buch "Als Kindersoldat im Krieg und verwundet in russischer Gefangenschaft" die Stimmung im Saal sehr ruhig und nachdenklich werden. Mit einer gehörigen Portion Glück ist er, der 16 jährig als Flakhelfer eingezogen wurde, dem Wahnsinn der letzten Kriegstage entkommen.
Seit diesen Erlebnissen bin ich Pazifist – so sein Fazit für sein weiteres Leben. 

 

Der Verkehrsflieger von Antenne Brandenburg
Am 21.Oktober 2015 konnten wir bei unserer Vorlesung den "Mann zu der Stimme", die uns auf Antenne Brandenburg über das aktuelle Verkehrsgeschehen informiert, kennen lernen.
Erhard Anders ist Pilot aus Leidenschaft. In der DDR war er als Agrarflieger tätig und jetzt fliegt er mit einer Cessna über die Straßen von Berlin und Brandenburg und informiert über aktuelle Staus und Unfälle.
Begeistert hat er die Anwesenden auch mit seinen Bildern von Berlin und Potsdam bei Tag und bei Nacht.

 

September 2015
Die Eröffnung des Jubiläumsjahres fand in einem ansprechenden Rahmen statt.
Die Musiklehrer der Musikschule Strausberg boten ein unterhaltsames klassisches Programm zur Einstimmung.
Der Rückblick auf die Veranstaltungen der vergangenen 14 Jahre weckte bei allen eigene Erinnerungen an die erlebten Stunden.
Zum Abschluss boten die Schüler des Deutsch-Leistungskurses vom Einstein-Gymnasium ein eindrucksvolles Programm zum Thema "Edel sei der Mensch, hilfreich und gut" und danach konnten sich alle noch bei einem Glas Sekt / Saft über ihre eigenen Erinnerungen an die vergangenen Semester austauschen.

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