Brasilien, ein Land mit vielen Fassetten

von Marianne Wachtmann

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Am 17. Mai hat uns Dr. Specht im Haus der Senioren seinen neuesten Film gezeigt.

Sein Anliegen war es, uns das Land und die Menschen Brasiliens nahe zu bringen. Es war seine 8. Reise in unbekannte Ferne, die, wie schon oft, unsere Begeisterung hervor rief. Der Film zeigte wie oft nicht alltägliches einer Reisegruppe, sondern Individuelles verbunden mit einer gelungenen Kameraführung und landestypischer musikalischen Untermalung. Begeistert lauschten in der Remise 35 Senioren seinen Ausführungen.

Diesmal hatte das Reiseteam nur 2 Wochen Zeit, um Wichtiges und Interessantes von Brasilien einzufangen. Nach eingehender Vorbereitung der Anreiseproblematik, mit Kontrollen an den Grenzen, Streiks an verschiedenen Bereichen, konnte das erste Abenteuer am Foz do Ignazu beginnen. Es war ein einmaliges überwältigendes Naturschauspiel. Fast 3 km breit stürzt das Wasser an verschiedenen Stellen 82 Meter in die Tiefe. Schon der sich dort darbietende Panoramablick gehört zu einem UNESCO Kulturerbe. „Ein Anblick zum Verlieben!“ war der Kommentar von Dr. Specht. Die Wassermassen und die hohen Temperaturen sind die besten Bedingungen für sich daran anschließenden Urwald. Wandern durch Wassermassen, Erlebnisse mit den Tieren der Gegend, herrliche Panoramablicke sowie Passieren von seltsamen Brücken und Pfade bleiben in Erinnerung.

Ein nächster Zielpunkt war dann Pantanae. Probleme bei der Überquerung von der Grenze zu Argentinien und zurück wurde bewältigt und man landete in einer Hochhaussiedlung mit schmutzigen Straßen und vielen Menschen, die ihre Waren zum Verkauf an Touristen anboten. Das alles bei sehr hohen Temperaturen, wie es dort üblich ist. Doch es gab auch wieder Besinnliches zum Bestaunen der Natur, Baden in einer einmalgien Stromlandschaft, in der man sich treiben lassen konnte. „Nur die Natur und wir.“ war ein Ausspruch von Dr. Specht. Abends ließen sich dann auch endlich die langersehnten Papageien sehen, denen es am Tage auch zu heiß ist. Begegnungen mit Kaimanen waren ein besonderes Erlebnis in diesem größten Sumpfgebiet der Erde, die dort zur Normalität in Brasilin gehören. Eine beeindruckende Landschaft von Savannen, Flüssen und Seen mit ihrer Fauna und Flora in ständiger Abwechslung von Regen und Trockenheit. Ebenfalls beeindruckend waren auch die dort lebenden Wasserschweine, die größten Nagetiere der Welt. Es war ein Freiluftzoo hier in Pantanae, in den z. B. auch ca. 20 Millionen Kaimane geschätzt werden. Bei einer Bootsfahrt, mit der wir die Gegend erkunden wollten, begegneten uns immer wieder Kaimane. Nur ein Jaguar, den es hier auch geben sollte, fehlte noch. Seltene Vögel durchbrachen die Stille, sonst konnten wir die Natur uneingeschränkt genießen. Ein Highlight war auch das Reiten auf gutmütigen Pferden durch Wasser, Wald und über Wiesen. „Wie im Wilden Westen kamen wir uns vor.“ war der Kommentar von Dr. Specht.

Dann kam die letzte Etappe nach Rio de Janeiro. Eine typische Großstadt mit Hochhäusern, armen und reichen Menschen und Trubel überall, die Promenade Costa Cabana und dann der Zuckerhut, der 226 Meter hoch auf den Berg als Wahrzeichen der Stadt über alles empor ragt. Alles ein beeindruckendes Panorama. Südlich der Stadt hat sich noch ein Teil des früheren Hyppymarktes erhalten. Auch dort mit der legendären Treppe als Wahrzeichen des bunten Lebens. Auch einen wöchentlichen Markt mit 700 Verkaufsständen gibt es jetzt noch.

Bis zur Rückreise ging es noch durch Paraty einer alten Goldgräberstadt aus dem 17. Jahrhundert mit einem großen National Park. Publikumsmagnat waren dort besondere Affen sowie ein Tauchparadis aber auch 30 Meter hohe Bäume im Regenwald. Eine Bootsfahrt ging zu den vier schönsten Inseln dieser Gegend. Aber zum Schluss sollte die Reisegruppe auch noch ein typisch tropisches Gewitter erleben.

Alle Einzelheiten des Filmes sind noch viel beeindruckender auf der von Dr. Specht angefertigten CD zu hören und zu sehen, die es auch käuflich zu erwerben gibt.

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